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Richard-Wagner-Preis

Mit dem Leipziger Richard-Wagner-Preis würdigt die Stiftung das herausragende Engagement von Musikschaffenden wie auch von Publizisten für die Pflege und die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen und gesellschaftspolitischen Werk und Wirken Richard Wagners. 

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Preisträgerkonzert 2016 in großer Besetzung

Bürgerschaftliches Engagement in Reinkultur

Die Dirigentin Eva Meitner
Die Dirigentin Frau Eva Meitner

Der Tradition folgend, fand nach Jurywahl und Verleihung des Richard-Wagner-Preises in der Kategorie Nachwuchs, auch 2016 das traditionelle Dankeschönkonzert des Preisträgers in der Klinger-Villa, Sitz unseres Partners KlingerForum Leipzig, statt.

 

Und das konnte sich sehen lassen. Tragen doch immer neue Partner aus der Bürgerschaft dazu bei, mit viel Engagement dem international renommiertesten Sohn Leipzigs, dem Sachsen Richard Wagner gerecht zu werden. Das Preisträgerkonzert geriet dann auch zu ganz großem Kino. Davon konnten sich u. a. Stiftungsrat Dr. Johannes Beermann und der Leipziger Mäzen Wolf-Dietrich Speck Freiherr von Sternburg überzeugen.

 

Alexandros Stavrakakis, inzwischen Mitglied des jungen Ensembles der Dresdner Semperoper, stellte unter Beweis, welches Volumen sein Bassbariton umfasst und das er zielgerichtet auf das Wagnerfach zusteuert. Er bekam dazu eine außergewöhnliche Bühne. Das Sommerorchester Leipzig unter dem Dirigat von Eva Meitner, das schon zweimal mit diesem Projekt in der Stadt für Aufmerksamkeit sorgte, führte wieder in der Fassung für eine Wohnung Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ auf. Nun bietet die Erdgeschossebene der Klinger-Villa etwas mehr Platz als eine Drei-Zimmer-Stadtwohnung, doch der wurde auch für das Publikum benötigt. Man wusste sich zu arrangieren und so vollführten die Musiker und Sänger und es erlebte das Publikum eine komplette Oper mit exzellenten Künstlern. In der Rolle des Holländers sang Johannes Beck, Ruth Ohlmann als Senta, Johannes Grau als Erik und Steuermann, Laura Atkinson als Mary und Jakob Enderlein im 1. Akt als Daland. Im 2. und 3. Akt stellte Preisträger Alexandros Stavrakakis sein Können unter Beweis.

 

Sponsoren und Mäzene der Stiftung konnten sich ebenso wie das Publikum davon überzeugen, wie sinnvoll die Mittel eingesetzt sind.

 

Für diesen Abend galt der besondere Dank dem neu eröffneten Hotel Innside by Melia für das exquisite Buffet, dem KlingerForum mit der KSW GmbH und Eva Meitner mit ihrem Sommerorchester.

 

Alle Künstler traten für die Sache und nur für Barspenden der Besucher auf. Wir danken allen Beteiligten für diesen großartigen Abend.

Fotos Preisträgerkonzert 2016

Richard-Wagner-Preis 2016: Preisträgerin Waltraud Meier im Filmportrait

Fotoserie zur Preisverleihung

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Waltraud Meier erhält Richard-Wagner-Preis der Stadt Leipzig 2016

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Die deutsche Mezzosopranistin Waltraud Meier wird mit dem diesjährigen Richard-Wagner-Preis der Stadt Leipzig geehrt. Den Preis lobt die Richard-Wagner-Stiftung Leipzig aus. Überreicht wird er vom Oberbürgermeister der Stadt, Burkhard Jung. "Wir sind glücklich, mit Kammersängerin Waltraud Meier eine der international bedeutendsten Wagnerinterpretinnen auszeichnen zu können", so Thomas Krakow, Vorsitzender der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig.

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Fotoserie zum Wettbewerb

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Gewinner beim 3. Internationalen Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb steht fest: Jury vergibt mit 5000 Euro dotierten Preis

Preisträger des Richard Wagner-Nachwuchswettbewerbs 2016 ist der griechische Bassbariton Alexandros Stavrakakis. Er überzeugte die Jury durch einen beeindruckenden Vortrag von der Arie des Philipp aus "Don Carlos" von Giuseppe Verdi und mit Wotans Abschied aus Richard Wagners "Die Walküre".

 

„Mit seiner voluminösen, sehr gut geführten, warmen Baßstimme  ist Alexandros Stavrakakis in der Lage Charaktere vielschichtig zu zeichnen und das Publikum zu berühren“, so die Opernregisseurin und Juryvorsitzende Jasmin Solfaghari. Stavrakakis wurde 1988 in Athen geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung bereits in jungen Jahren. Seine klassische Gesangsausbildung begann er 2007 am Konservatorium bei Despina Kalafatis. Während seines Studiums sang er im Chor der Nationaloper Athen und wirkte dadurch in vielen Inszenierungen mit. Er besuchte Meisterkurse bei Marlis Petersen, Dimitri Kavrakos, Elena Obraztsova , Marina Krilovic und Paata Burchuladze. Seit 2015 studiert er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ bei Prof. KS Matthias Henneberg.

 

Die Preisverleihung findet am 28. Mai 2015 im Rahmen einer Festveranstaltung während der Leipziger Richard-Wagner-Feststage in der Oper Leipzig statt. Verliehen wird der Preis vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und vom Stiftungsrat der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig.

 

Mit dem Richard-Wagner-Nachwuchspreis der Stiftung werden junge Nachwuchskünstler geehrt, die ihr überdurchschnittliches Können mit intellektuellem Zugang zum Werk und der Ideenwelt Richard Wagners unter Beweis gestellt haben. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Der Richard-Wagner-Preis ist eine extra für diesen Anlass gefertigte Skulptur der Leipziger Traditions-Bronzebildgießerei Noack, geschaffen vom Leipziger Künstler Felix Ludwig nach einem Modell zum nicht realisierten Richard-Wagner-Denkmal von 1913, das der Leipziger Bildhauer Max Klinger (1857–1920) für Leipzig entworfen hatte.

3. Internationaler Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerb 2016 mit öffentlichem Vorspiel und prominent besetzter Jury

Am Donnerstag, 21. und Freitag, 22. Januar stellen sich in der Leipziger Klinger-Villa zum zweiten Mal insgesamt 10 Musikerinnen und Musiker in einem öffentlichen Vorspiel dem Wettbewerb um den 3. Internationalen Richard-Wagner-Nachwuchspreis.


Die Richard-Wagner-Stiftung Leipzig fördert und vertieft das Wissen und Erleben zum Werk des Leipziger Komponisten Richard Wagner. Dazu lobt die Stiftung im Rahmen des Wettbewerbs in den Kategorien „Gesang“, „Instrumentalmusik“, „Dirigat“ und „Korrepetition“ zu Richard Wagners Werk drei Stipendien für die Bayreuther Festspiele aus und ermöglicht so begabten jungen Musikern, Sängern oder anderen Bühnenschaffenden den Besuch von Aufführungen der Bayreuther Festspiele.

 

Aus den drei Stipendiaten wird von einer Jury der Preisträger des Richard-Wagner-Preises ermittelt. Der Nachwuchspreis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Richard-Wagner-Festtage am 22. Mai 2016 in der Oper Leipzig verliehen.

Ablauf Wettbewerb:

  • Musikalischer Vortrag von ca. 20 min mit einem Werk freier Wahl und einem Werk mit Wagner-Bezug oder aus Richard Wagners Umfeld.
  • Gespräch mit den Mitgliedern der Jury ca. 10 min.

Zugelassen werden Bewerber bis zum 35. Lebensjahr, die aktuell an einer europäischen Hochschule, einem Konservatorium oder einer gleichwertigen Einrichtung studieren. Der Wettbewerb wird europaweit an Musikhochschulen und Konservatorien veröffentlicht.

Die 10 eingeladenen Musiker stammen unter anderem aus Frankreich, Griechenland, Italien, Ungarn, der Ukraine, Deutschland und dem Iran.

Die Mitglieder der Jury sind:

  • Jasmin Solfaghari (Vorsitz)
    Opernregisseurin und Hochschullehrerin
  • Franziska Severin
    Operndirektorin und stellvertretende Intendantin, Oper Leipzig
  • Prof. Alessandra Althoff-Pugliese
    Mozarteum Salzburg, Universität Biel/Bienne,
    Vorsitzende des Richard-Wagner-Verbandes Venedig
  • Ks, Prof. Karan Armstrong-Friedrich
    UDK Berlin, Lotte Lehmann Academie
  • Peter Korfmacher
    Musikjournalist und Kulturressortleiter der Leipziger Volkszeitung


Die Zeiten des öffentlichen Vorspiels:

Donnerstag, 21. Januar 2016 von 11:30 bis 14 Uhr und Freitag,
22. Januar 2016 von 10:30 bis 12:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.