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Die Idee

Richard Wagners Geburtsort ist noch vielen Menschen unbekannt, nach seinen Spuren sucht man in Leipzig bisher vergebens. Bis auf wenige Ausnahmen – wie die Nikolaischule – gibt es zu Richard Wagner keinen Ausstellungsort, wie beispielsweise das Bach- oder Mendelssohn-Bartholdy-Haus.
Die Idee eines Richard Wagner Hauses in Leipzig entstand bereits vor einigen Jahren und hat sich im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2013 weiter konkretisiert. Die Verortung einer solchen Einrichtung am Richard Wagner Platz scheint ideal, nicht nur aufgrund der Adresse. Das nicht mehr vorhandene Geburtshaus stand in unmittelbarer Nähe, die innerstädtische Lage ist optimal erreichbar für Touristen und Stadtbesucher.


Das Richard Wagner Haus Leipzig stellt kein klassisches Museum im Sinne des Sammeln und Bewahrens dar, vielmehr soll es Ausstellungsort, Archiv und aktiver Musikerlebnisort zugleich sein. Die musikalische Gegenwart Wagners soll gerade Jüngeren den Zugang zur Musik verschaffen, Sammlung und Archiv ermöglichen Wagner- und Musikinteressierten einen Einblick in die Vielfalt seines Werks.
Ziel soll es sein, das Haus als Forum des musikalischen
Polylogs zur Musik und Person Richard Wagners und in klarer Abgrenzung und Ergänzung zu Haus Wahnfried in Bayreuth zu entwickeln.


Die Konzeption des Hauses fokussiert von Beginn an eine internationale Ausrichtung und bezieht Musiker und Künstler aller Welt mit ein. Damit wird zum Einen die Bedeutung Richard Wagners für die Musik angemessen hervorgehoben, zum Anderen das allgemeine, öffentliche Interesse am Komponisten und seiner Musik erhöht, Musik kennt keine Grenzen und wird überall auf der Welt verstanden.


Das Richard Wagner Haus Leipzig schließt eine Lücke in der Musikstadt Leipzig